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Beliebt bei Medien, Nachbarn, Imkern und Jägern

Vor fünf Jahren startete eine Gemeinschafts-Aktion des Bayerischen Bauernverbandes und des Landesverbandes Bayerischer Imker:

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„Blühende Rahmen“.  Bei der Aktion legten die Landwirte bisher freiwillig und auf eigene Kosten Blühstreifen am Feldrand an und schafften so Lebensraum für Bienen und Wildtiere.
Die Zahl der teilnehmenden Landwirte stieg stetig an, denn eine Teilnahme an dieser Aktion war stets mit positiven Erfahrungen verbunden.

UNSERE  REDE: “ MITMACHEN STATT ZUGUCKEN“

Wer sich für die Anlage von Blühstreifen in seiner Acker-/ Weidelandschaft entscheidet leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Flora und Fauna in unserer Heimat. Landwirte und die Landwirtschaft erzeugen mit dieser Aktion wieder mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und dies im positiven Sinne!
Nach der Auszeichnung der Aktion mit dem europäischen ‚Bee-Award“ in 2014 ist es dem Bayerischen Bauernverband nun gelungen,  die ein- und mehrjährigen Blühstreifenmischungen in das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) aufnehmen zu  lassen.

Damit ist die Anlage von Blühstreifen in 2015 förderungsfähig.

Mit dem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) gewährt Bayern bereits seit 1988 den Landwirten Ausgleichszahlungen für umweltschonende Bewirtschaftungsmaßnahmen. Um den gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung zu tragen, hat Bayern das Programm noch gezielter auf Gewässer-, Boden- und Klimaschutz, auf Biodiversität und auf den Erhalt der Kulturlandschaft ausgerichtet. Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten sorgen dafür, dass maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Betriebstypen möglich sind.

 Zudem können Blühstreifen auch als ökologische Vorrangflächen im Rahmen des Greenings angerechnet werden.

WETTBEWERB SORGT FÜR KREATIVITÄT

Seit Beginn der Aktion sind bis dato in Bayern rund 500km Blühstreifen entstanden, die nicht nur bei Spaziergängern ein positives Echo hervorrufen.  Auch die Kommunikation mit den örtlichen Imkern und Jagdpächtern wird belebt.
Ehrgeiz und Kreativität der Landwirte sollen daher  auch in diesem Jahr wieder belohnt werden. Im Jahr 2015 will man erneut die beste Idee rund um den Blühenden Rahmen auszeichnen.

Bis zum 15. September 2015 kann jeder sein „Blühstreifen-Projekt“ zum Thema Blühende Rahmen mit Foto und Beschreibung an Umwelt@BayerischerBauernverband.de einschicken.

 

Green-E-lite BIO-Saatgut

 

Was ist bei der Anlage von neuen Blühflächen zu beachten?

  • Stark verunkrautete Flächen sollten vor der Winterpflugfurche durch geeignete Maßnahmen von Unkräutern, wie Ackerkratzdistel oder Ampfer, befreit werden.
  • Es sollten möglichst heimische Pflanzenarten in der Blühmischung enthalten sein, denn die sind besonders gut an abiotische (z.B. Klima, Höhenlage, Sonneneinstrahlung, Boden) und biotische Standortbedingungen (z.B. Schädlinge) angepasst.
  • Das Saatbett sollte feinkrümelig und abgesetzt sein, umso sorgfältiger desto besser. Es empfiehlt sich, das Saatgut mit Sojaschrot (oder Maisschrot evtl. auch Sägemehl) aufzumischen.
  • Der Schrot bewirkt eine Haftung an die unterschiedlichen Samen und dadurch ist eine gleichmäßige Verteilung gewährleistet. Die Saatstärke (ohne Schrot) beträgt ca. 10 kg/ha.
  • Die Aussaatfläche sollte mindestens 5 m breit sein.
  • Aussaatzeit: Optimal ist der Zeitpunkt der Maissaat (+ ca. 3 Wochen).
  • Das Saatgut sollte oberflächennah (0,5 bis 1,5 cm tief) abgelegt werden.
  • Ein Walzen des Bodens bei nicht zu feuchten Bodenverhältnissen ist ratsam.
  • Treten Problemunkräuter auf, so sind diese möglichst punktuell zu entfernen.
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