Schlagwörter

, , , , , , , ,


Ein Artikel von James Hart v. James Hart Solutions & Patricia Thompson v. Green-E-lite

Die Leber wird oft als das Kraftzentrum des Körpers bezeichnet. Sie ist ohne Zweifel die gröβte Drüse und gleichzeitig das Chemielabor des Pferdes.  Die Leber  hat so tiefgreifende Auswirkungen   auf den Körper, daβ mancher Pflanzenheilkundler scheinbar unter einer Fixierung auf dieses Organ leidet. Mit der Diskussion über das Jakobskreuzkraut ist endlich auch die reiterliche Öffentlichkeit auf die Schlüsselrolle der Leber beim Pferd aufmerksam geworden. Ist es doch das Organ, daβ den Stoffwechselhaushalt des equiden Organismus in wesentlichen Teilen kontrolliert. Sie entsorgt Gifte, verbraucht Blutkörperchen, wandelt Kohlenhydrate in Fett um, baut Eiweiβ ab und speichert Vitamine.

Die Leber ist stark durchblutet, den das gesamte Blut im Körper durchläuft regelmäßig dieses Filterorgan. Die Leber  überwacht und gleicht die Werte einer ganzen Reihe organischer Verbindungen aus bevor sie das Blut wieder in die Zirkulation übergibt.  Leberschäden sind meist Störfälle in diesem  körpereigenen Chemielabor.Im dem Darm resorbierte  Nährstoffe finden ihren Weg in die Leber, wo sie weiter verarbeitet werden, bevor sie anderswo im Körper verwendet werden können. Die Leber, in Verbindung mit der Bauchspeicheldrüse ist für die Glucose-Balance verantwortlich, indem sie  Zucker entweder in eine Form umwandelt, die direkt von den Zellen verwendet werden kann oder für die Lagerung im  Fettgewebe aufbereitet. Sie wandelt dabei Kohlenhydrate in Fett um, verwertet Eiweiβ aus dem Futter, speichert Blut, Vitamine und Spurenelemente, und sie baut Hormone und Gifte ab.

Eine Problematik, der sich viele Athleten bewusst sind, ist der Aufbau von Milchsäure während intensiver Trainingsphasen.

Milchsäure ist ein normales Produkt des Zellstoffwechsels, das durch die Leber verarbeitet und ausgeschieden wird. Unter normalen Umständen übersteigt die Milchsäureproduktion nicht die Kapazität der Leber, doch während ausgedehnten Trainingsphasen wird mehr Milchsäure produziert, als die Leber verarbeiten kann. Dies führt zu einem Ansteigen der Milchsäure im Blut am Ort der Produktion und die nachfolgende Kristallisierung ist die Ursache für die daraus resultierenden Schmerzen – auch bekannt als “Muskelkater”. Kräuter  können hier helfen, den sie tragen zur Verbesserung der Leberkapazitäten und versetzten die Leber so in die Lage, mehr Milchsäure zu verarbeiten.

Weitere wichtige Funktionen der Leber betreffen den Hormonhaushalt und die Verarbeitung von Giftstoffen.  Viele Hormone werden von der Leber verarbeitet und eine Beeinträchtigung in der Funktionsweise kann zu hormonellem Ungleichgewicht führen.

Eine  der wichtigsten Funktionen der Leber ist  aber die Verarbeitung von Giftstoffen, die sie dem Blut entzieht.

Diese gelangen entweder als Folge der Zellaktivitäten in den Blutstrom  oder  entstehen durch Infektionen. Die meisten Lebererkrankungen und Leberschäden sind durch falsches Futter bedingt, sei es durch verdorbenes Futter oder durch toxische Pflanzengifte. Auch Bakteriengifte, alimentäre Toxine und Stoffwechselgifte, chemische Toxine sowie der Mangel an Protein, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen können zur Leberdegeneration u.a Leberschädigungen führen.  Bakteriengifte können auch der Auslöser für Reheschübe sein. Eine Metritis bei Stuten, ausgelöst durch eine nicht abgestossene Plazenta, kann durch die übermäβige Produktion von Zellgiften  einen Reheschub auslösen.

Externe Toxine können eine ähnliche Wirkung haben, aber mit unterschiedlichen Ergebnissen. Einer der häufigsten Auswirkungen ist der “Leberkoller” , auch bekannt als Seneziose oder Schweinsberger Krankheit. Dieser Zustand wird durch Neurotoxine im Gras verursacht. Die Neurotoxine werden durch Endophyten produziert, -Lebewesen, meist Pilze oder Bakterien, welche im inneren des Vegetationskörpers der Grashalme leben. Die häufigsten Fälle in Neuseeland stammen von infiziertem mehrjährigem Weidelgras. ( Achtung Schneeschimmel und Schimmel ( Stachybotrys alternans in Heu und Stroh  !!!) Ein weiteres Beispiel ist der Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea), der von dem Schlauchpilz Neotyphodium coenophialum besiedelt wird. In Europa trifft diese Problematik hauptsächlich auf das Deutsche Weidelgras zu. (Die Toxine haben eine spezifische schädliche Wirkung auf den Teil des Gehirns, der die Bewegungen koordiniert.)

http://www.greenelite-shop.com/epages/62824166.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62824166/Categories/Pferdeartikel/Kraeuterextrakte/Spezifische_Hilfen1Die Pflanzenheilkunde sieht den Ansatz zur Behandlung immer in der Bekämpfung der Ursache eher als in der Bekämpfung der Symptome.

Man kann z Bsp. Das Gesichtsekzem behandeln, aber damit hat man nicht die Ursache der ausgeschaltet. Die nämlich liegt in einer Photosensibilisierung ausgelöst durch entzündete Leberzellen. Die Leber kann photodynamische Stoffe nicht mehr abbauen und schwemmt sie in die Organe. In der Haut werden Sie durch ultraviolettes Licht aktiviert, was Entzündungen auslöst.

Wir sehen daher den ersten  Schritt in der  Behandlung der Leber. Einige Gifte können nicht von der Leber abgebaut  werden und stauen sich im Laufe des Lebens im Tierkörper auf. Schwermetalle sind die Hauptkandidaten hier,  aber auch Organophosphate ( In insektiziden vorhanden !)und Abbauprodukte von DDT bleiben im Körper. Wenn die Leber auf eine Substanz trifft, die sie nicht adäquat verarbeiten und  ausscheiden kann,  dann packt sie diese Giftstoffe in das Fettgewebe. Das ist in Ordnung, solange das Tier in einem stabilen Zustand ist oder Gewichtszunahme zu verzeichnen ist.  Die Situation ändert sich aber schlagartig, wenn das Tier auf diese  Fettreserven  zurückgreifen muss. Das Fettgewebe wird in Glucose umgewandelt und die Giftstoffe werden dabei massenweise wieder freigesetzt. Sie gelangen wieder in die Blutbahn und überschwemmen nun die Leber. Nun hat die Leber alle Hände voll zu tun und es kommt zur Überlastung, was sich bei einer “menschlichen Diät” z Bsp.:  mit Müdigkeit , Übelkeit und heftigen Kopfschmerzen äuβert. ( Man denke auch an den berühmten “Kater” nach einer durchzechten Nacht …)

Die Pflanzenwelt hat hier Einiges zu bieten, um der Leber wieder auf die Beine zu helfen und ihre Funktionen zurück auf die richtige Bahn zu lenken.

 Die bekanntesten dieser Heilpflanzen fallen in eine breite Gruppe, die wir Hepatica nennen: Mariendistels, Artischocke und chin. Spaltkörbchen. Die Mariendistel ist  bereits seit einigen Jahren Gegenstand der Forschung. Wie so oft der Fall, beschränkte sich die Forschung auf Menschen oder der Mäuse, aber einer Extrapolisation auf die Anwendung am Pferd steht unserer Meinung nach nichts im Wege. Neuere Forschungen bzgl. der Förderung einer schnelleren Regeneration von krankem Lebergewebe haben sich auf die Fähigkeiten der Mariendistel konzentriert. Der in ihr enthaltene Wirkstoff Silymarin soll die Aktivität der nukleolären Polymerase stimulieren, so dass es zur gesteigerten ribosomalen Proteinsynthese kommt. Dadurch soll die Regeneration der Leber erhöht werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnliche_Kratzdistel

Weniger erforscht ist die Wirkungsweise von  Artischocke, obwohl durch genügend Einsatz  in vivo eine  hepatoprotektive und hepatostimulating Eigenschaft nachgewiesen wurde. Der in ihnen enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an.

Schisandra ist vor allem für die hepatoprotektive und hepatorestorative Wirkung bekannt. Verschiedene Modelle, in denen induzierte Leberschäden unter Verwendung von Stoffen wie Tetrachlorkohlenstoff und  Acetoaminophen, haben wiederholt gezeigt, dass Schisandra hepatoprotektive und hepatorestorative Effekte hat.  Schisandra verändert die  Aktivität der Leberenzyme.
Beim Einsatz von Schisandra nach einer partiellen Hepatektomie hat sich auch gezeigt, dass die Leberregeneration deutlich schneller ablief. In einer anderen Studie fand man heraus, dass diese Heilpflanze bei der Behandlung von chronischer Hepatitis wesentlich wirksamer war als Vitamin E.  Symptome wie Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Bauchschmerzen und Durchfall beim Patienten wurden deutlich reduziert.

Die Leber ist eines der wichtigstens Organe im Körper des Pferdes und wir sollten beim Einsatz von  modernen Chemikalien, Pflegemitteln, Futtermitteln etc. immer daran denken, welchen Belastungen dieses Organ ausgesetzt ist. Eine Vielzahl von Beschwerden entstehen durch Überlastung dieses Organes bei unsachgemäβer Anwendung von Pflegemitteln, Insektiziden etc. Aber auch durch falsche Haltung und Fütterung. Darum ist in diesen Bereichen noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Die Welt der chemisch hergestellten Medikamente hat sehr wenig zu bieten, vergleicht man sie mit dem Leistungsspektrum der Kräuter, die wir zur Verfügung haben. Auch belastet die Herstellung dieser Medikamente unsere  Umwelt maβgeblich.  Die Homöopathie, Isopathie und vor allem die Phytotherapie bieten dagegen erstklassige Mittel zur erfolgreichen Regulation der Leberwerte ohne weitere Toxine freizusetzen, die wiederum Tier und Mensch belasten.

Es gibt eine große Anzahl von Pflanzen, die aus der Erfahrung heraus optimal dazu beitragen, die Leber wieder gesunden zu lassen.  Es ist daher schade, dass dieser Weg zur erfolgreichen Lebertherapie nicht öfters beschritten wird.

Green-E-lite, offizieller Partner von James Hart Solutions

Advertisements