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Zufälle begleiten uns doch öfter, als man es erwartet im Leben. Vor 3 Wochen war ich auf dem Weg nach Hamburg, um mich dort mit Malte Graf, Geschäftsführer der Peer-Span GmbH und Katja Wiese, Geschäftsführerin von Naturefund e.V. zu einem Gespräch zu treffen.

Während der Fahrt  fiel mein Blick auf das Februar-Magazin der Deutschen Bahn ( http://www.mobil.deutschebahn.com). Darin fand ich einen Artikel uber Menschen mit Visionen.Alt-Kanzler Helmut Schmidt hat einst gesagt, dass Menschen, die glauben Visionen zu haben, besser mal ihren Optiker konsultieren sollten…  Ob das auf Frau Wiese von Naturefund e.V. tatsächlich  zutrifft  beurteilen Sie am Besten selbst.Hier nun der Beitrag zum Thema „Naturefund“

Acht Köpfe für die Zukunft

Aus der Februar-Ausgabe von „Mobil“, dem Magazin der Deutschen Bahn

»Das kann nicht angehen«, könnte ihr Motto lauten. Oder »Irgendwas geht immer«. Acht Menschen machen sich über die Lösung von Umweltproblemen Gedanken – mit Erfolg.
Können Politiker und Wirtschaftsunternehmen, Behörden und engagierte Organisationen es gemeinsam schaffen, Energievergeudung, Umweltbelastung und Klimawandel zu stoppen? Vielleicht. Doch sie können es gewiss nicht allein – was sie brauchen, ist zusätzlich Ideenreichtum und Fachwissen, Engagement und neues Denken. Und davon gibt es im Land genug. Viele Menschen tragen etwas dazu bei, die Probleme zu lösen. Wir stellen beispielhaft acht Personen vor, die in ihrem Bereich aktiv geworden sind. (…)

(…)Realistische Träumerin

© Andreas Reeg für mobil
„Grüne Vision“: Katja Wiese organisiert Naturschutz weltweit – per Social Media.

Man muss sich Katja Wiese wie ein kleines Mädchen vorstellen, das bei Fahrten über Land hinten im Auto sitzt und sich die Nase am Fenster plattdrückt, wenn Pferde auf einer Koppel stehen. »Ich wollte schon als Kind Land kaufen, damit Tiere Platz haben«, sagt sie. Wiese hat diesen Traum nicht nur behalten, sondern wahr gemacht. »Es gibt heute einen ungeheuer großen zerstörerischen Druck auf Naturflächen«, sagte sie. »Und zugleich erholt sich die Natur schnell, wenn man sie sich selbst überlässt.« Darum gründete sie Naturefund: Diese kleine Organisation – außer der Initiatorin gehören nur eine Handvoll Menschen dazu – sammelt per Internet und über Social-Media-Kampagnen Geld und erwirbt dafür Land, um es unter Schutz zu stellen, weltweit. »Wir fragen die Menschen vor Ort, wovon sie träumen. Und fast immer ist es die unberührte Natur. Solche Projektpartner muss man nicht erst moti­vieren!«, sagt die 44-jährige ehemalige Unternehmensberaterin. Naturefund vernetzt engagierte Menschen und arbeitet auch mit Firmen zusammen, denn »die sind stärker als die gemeinnützigen Organisationen«, hat Katja Wiese gelernt. Mehr als eine halbe Million Quadratmeter Land wurden erworben und gesichert, gut 100000 Bäume gepflanzt. So können auch Spender ein wenig träumen, »aber Naturefund macht es für jeden überprüfbar, wohin das Geld geht.«

Die Optik machts?

Was die anderen sieben Köpfe bewegt kann können Sie in der online-Ausgabe von „Mobil“ nachlesen.  Man kann vieleicht über die Begrifflichkeiten streiten, aber wer ein „Ziel“ vor Augen hat und dieses mit viel Engagement und Herzblut verfolgt, kann sich den Gang zum Optiker sparen.  „Visonäre“ dagegen sollte man doch manchmal mit Vorsicht begegnen…

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