Schlagwörter

, , , , ,


oder “Wie Einer auszog, um Weideland zu retten !”

So oder so ähnlich hätten wohl die Brüder Grimm den Kampf gegen Schneeschimmel  & Co im Frühjahr benannt.  Aber Hand auf’s Herz, wir sind heute  wesentlich besser informiert und gerüstet, als die Bauern zu Zeiten der Gebrüder Grimm.

Sei es die Technik oder das Saatgut, man muss nur wissen, wie Alles einzusetzten ist, um sein Weideland optimal  und nachhaltig zu pflegen.  Das Team von Green-E-lite bietet deshalb Qualitätssaatgut  besonders günstig an und bietet nachfolgend  die Tips & Tricks für ein erfolgreiches  Weidejahr:

Rasenflächen werden in Herbst und Winter häufig von Pilzkrankheiten befallen. Diese hinterlassen sowohl direkte Schäden an den Rasengräsern, als auch indirekte Schäden durch die Beeinträchtigung der Optik und der Nutzungsmöglichkeiten. In Mitteleuropa treten im Wesentlichen zwei Arten von Krankheiten auf. Schneeschimmel u. die Typhula-Fäule. Besonders laut sind in diesem Frühjahr die Klagen bezüglich Schneeschimmel (Microdochium nivale)

Schneeschimmel(Microdochium novale):

Bei Schneeschimmel handelt es sich um eine Pilzinfektion, die in weidelgrasreichen Beständen zu massive Ertragsrückgängen führen kann.  Aufgrund seines Namens wird der Schneeschimmel häufig mit den Wintermonaten in Verbindung gebracht, dabei tritt diese PIlzkrankheit bereits in den Herbstmonaten bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes auf.  Schnee spielt für diese Krankheit eher ein untergeordnte Rolle. Ausschlaggebend sind häufige Temperaturwechsel, langanhaltende Feuchtigkeit und fehlende Luftzirkulation.  Der Fusariumpilz findet jedoch unter der Schneedecke besonders gute Bedingungen für seine Entwicklung.

Erscheinungsbild:

Kleine, graue Flecken von wenigen Zentimetern Durchmesser.

Befallene Stellen sind nass u. verfault.

Rosafarbener “Pelz” am Rand der Flecken

Typhula-Fäule ( Typhula incarnate):

Bei der Typhula-Fäule handelt es sich – im Gegensatz zum Schneeschimmel um eine echte  Winter-krankheit.  Die Erreger der Wurzelhalsfäule  haben sich an Temperaturen unter dem Gefrierpunkt angepasst und die Infektion läuft unter einer Schneedecke ab.  Die Krankheit ist daher auch erst nach der Schneeschmelze zu erkennen. Sehr häufig folgt die Typhula einer vorangegangene Infektion mit Schneeschimmel, da die Gräser dann bereits geschwächt sind.  Auch hier sind  Ertragsrueckgang und Lücken in der Grünlandfläche die Folge.

 

 

Erscheinungsbild: 

Unregelmäβig geformte Flecken  bis zu 1m Durchmesser

Papierartig getrocknetes Gras, manchmal mit grauweissem Pilzmyzel

1-2cm lange Sporocarpe:, rosafarbene aufrechtstehende Schläuche

Der Pilz überdauert im Boden mit den typischen orange-bräunlichen ( später rotbraunen bis schwarzen) Dauerkörpern, die mit blosen Augen zu erkennen sind.

Für das Frühjahr gilt:

Wenn die Bestände abgetrocknet sind, bildet sich eine harte Matte, die die Gräser nur schwer durchwachsen können. Deshalb ist ein frühes Striegeln oder Abschleppen geschädigter Bestände ratsam, um die abgestorbenen Pflanzen zu verteilen und den noch gesunden Pflanzen Luft zu verschaffen. Bei stärkerem Befall sollte auf frühes Eggen oder Striegeln jedoch verzichtet werden, um den Pilz unter feuchten Bedingungen nicht über den ganzen Bestand zu verbreiten. Ab 20 % Lückenanteil ist es notwendig, solche Bestände mittels Nachsaat ( 20 bis 25 kg/ha Saatgut mit Deutschem Weidelgras) zu schlieβen.

Entscheidend hoerbei sind die ausreichende Wasserversorgung und geringer Konkurrenzdruck der Altnarbe.  Für sommertrockenen Lagen, in denen eine Ansaat zum ersten Aufwuchs greaten ist, bedeutet dies einen frühen Schnitt, um den Altbestand zurückzuhalten.

Für die Nach- und Übersaat ist unbedingt die Verwendung standortgemäβer Sorten zu empfehlen. Man sollte auf ausdauernde, winterharte und leistungsfähge Sorten zurückgreifen – auch wenn diese im Einkauf etwas teurer sind.

Eine Liste der empfohlenen Sorten für die jeweiligen Standorte ist bei dem betreffenden Amt  für Landwirtschaft zu bekommen.  Das entsprechende genfreie konventionelle und Öko-Saatgut erhaltet ihr unter www.green-e-lite.com

Für 2012 wünschen wir Euch “Gut Gras”

Euer Green-E-lite-Team

Advertisements